Landesrentenamt
Korea, Republik
Asien und Pazifik

Ausweitung der Rentenanmeldungen bei Gelegenheitsarbeitern

Jahr der Umsetzung
2015

2015 waren 82 Prozent der regulären Arbeiter in Korea im staatlichen Rentensystem angemeldet, der Prozentsatz der nicht-regulären Arbeiter betrug dagegen lediglich 38 Prozent – ein Zeichen für eine unzureichende Altersvorsorge. Es wurde gefordert, die soziale Absicherung zu stärken und eine „personengebundenen Rente“ einzuführen. So sollte verhindert werden, dass nicht-reguläre Arbeiter durch das Sicherungsnetz der Sozialversicherungen fallen, was durch die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes bei nicht-regulären Arbeitern wie Tagelöhnern und Teilzeit-Beschäftigten immer häufiger vorkam. Allerdings traten bei der Ausweitung der Anmeldungen einige Probleme auf wie die Beschaffung von Informationen über Staatseinnahmen oder die Ablehnung einer Anmeldung durch Arbeitgeber bzw. Arbeiter. Das Landesrentenamt (National Pension Service – NPS) arbeitet unter anderem mit der nationalen Steuerbehörde und dem Arbeitsministerium zusammen und erhält so Einkommensdaten auch von Tagelöhnern. Außerdem konnte es durch Subventionsprogramme Arbeiter mit niedrigem Einkommen in kleinen Betrieben bei der Beitragszahlung entlasten. Diese Maßnahmen haben zu einem deutlichen Anstieg der Anmeldungen von nicht-regulären Arbeitern geführt.

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